Business picture

Filmreihe Palästina: "I am a Woman from Palestine (2)"

02.04.2013

Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien, Donnerstag, 4. April 2013, 19 Uhr 
 
 
Das "Shashat Women's Film Festival in Palestine"  wird seit 2005 von der NGO Shashat (www.shashat.org)  organisiert, die neben dem Festival, das in Ramallah, Bethlehem, Nablus und Jerusalem abgehalten wird, auch professionelle Film-Workshops und Fortbildungen organisiert und abhält, öffentliche Diskussionen veranstaltet und Filme und TV-Produktionen produziert.  
 
 
 Das Festival ist auf die Auseinandersetzung von Frauen mit ihren Lebensumständen und Interessen fokussiert.  Die filmischen Selbstdarstellungen palästinensischer Frauenwelten sollen über das Festivalprogramm einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
 
 
"I am a Woman from Palestine" wurde von der EU, der Henrich Böll Stiftung, dem Göteborg Filmfonds und der Ford Foundation unterstützt.
 
 
Das Shashat Festival ist das am längsten kontinuierlich veranstaltete Filmfestival in Palästina und das älteste Frauen-Filmfestival in der arabischen Welt.  
 
 
PROGRAMM
Fadya Salah El-Deen:  „This is The Law“,  beschreibt das Portrait von Kholoud Al-Faqeeh, der ersten Richterin im palästinensischen Religionsgericht.  Kholoud  betreut täglich die leidenden Frauen innerhalb und außerhalb des Gerichtsraumes. Als Richterin ist sie an das „Personal Status Law“ gebunden, das von vielen Palästinenserinnen als ungerecht empfunden wird.
 
 Riham Al-Ghazali:   „Out of Frame“.  Zwei junge Frauen aus Gaza wachsen auf mit dem Traum von einer Gesellschaft, in welcher ihre Hoffnungen und Wünsche Raum finden sich zu entwickeln. 
 
Areej Abu Eid:  „Separation“. Die schreckliche Geschichte von Amal: einer Ehe, die wegen physischer und emotionaler Brutalität durch ihren Ehemann und seine Familie zerbricht,  ein Lebenskampf  in der Überwindung einer qualvollen Scheidung und um einen Neubeginn für sie und ihre Kinder.
 
 Taghreed Al-Azzeh:  „Engagement Ring“.   Für die Heldin enthüllen sich viele Probleme im Verlobungsring; ein Drama, das die Zeit der Verlobung bearbeitet, eine kritische Periode für Männer und Frauen im gegenseitigen Kennenlernen während des Näherkommens in eine lebenslange Verbindung. 
 
Alaa Desoki:  „Noise“.  Die Geräusche in Gaza: von Generatoren, (Beisetzungen) Begräbnissen, Sanitätswägen, Beschießungen  und  Stimmen und Geräusche der Händler.   Lärm, welcher die Menschen aggressiv, gewalttätig und unfähig macht miteinander zu kommunizieren.
 
 Eslam Elayan and Areej Abu Eid:  „Kamkamah“.  Die Kultur von Gaza wurde eine Kultur des Versteckens – sowohl im persönlichen als auch sozialen Bereich.... Vermummungen und  Prügel, Dunkelheit des Tages oberhalb des Himmels und unter der Erde. 
 
Liali Kilani:  „If They Take It!“.  “Wenn sie mein Haus wegnehmen, würden sie den ganzen Berg nehmen, weil es das letzte auf  dem Berg ist”, sagt Um Ayman Soufan.  Sie spricht über die Gefühle von Angst, Terror und Hoffnungslosigkeit nach einem Angriff von Siedlern auf ihr Haus und Land.
 
Veranstaltung von Frauen in Schwarz (Wien, (www.fraueninschwarz.at) in Kooperation mit dem Kulturverein Spittelberg (www.amerlinghaus.at)

sfy39587f05