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Der neue, alte Chauvinismus in Deutschland - eine deutsch-arabische Perspektive

09.03.2016

Freitag, 11. März 2016 - 19:30
Amerlinghaus (Galerie) Stiftgasse 8, 1070 Wien
 
 
Ramsis Kilani ist ein deutscher Student mit palästinensischen Wurzeln, dessen vielköpfige Familie beim letzten israelischen Angriff auf Gaza ausgelöscht wurde. Seit damals versucht er die Öffentlichkeit zu bewegen:
 
Nicht nur angesichts der Flüchtlingswelle befindet sich in ganz Europa fremdenfeindliche Stimmungsmache auf dem Vormarsch. Auch in Deutschland gewinnen solche Strömungen mehr und mehr an Rückhalt. Granaten auf Flüchtlingsunterkünfte, Forderungen zum Schießbefehl an der Grenze und gewaltbereite Aufmärsche spiegeln die akute Gefahr der derzeitigen Stimmung in Deutschland wider. Laut aktuellen Umfragen könnte die rechtspopulistische AFD schon bald zur drittstärksten Kraft aufsteigen.
 
Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln haben einen widerhallenden Paukenschlag ausgelöst, der den öffentlichen Diskurs bis heute bestimmt und die Fronten verhärtet. Diese Situation ist jedoch weder den Geschehnissen in Köln isoliert zuzuschreiben noch entstand sie urplötzlich aus dem Nichts. Auf welchem Fundament fußt der antiarabische und antimuslimische Rassismus, der langsam aber sicher aus den Fugen zu geraten scheint? Wie steht es mit dem Zusammenhang zur Kolonialgeschichte Europas und insbesondere Israels und der bis heute andauernden Beherrschung?
 
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
Gazamussleben, Frauen in Schwarz (Wien), Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum, Gruppe42

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